Donnerstag, 6. August 2009

Google Chrome 3.0 Beta steht zum Download bereit

Googles schneller und schlanker Chrome Internet-Browser steht in der Version 3.0 Beta zum Download bereit. Mit neuen Funktionen und Überarbeitungen kann Chrome 3.0 aufwarten (z.B. eine neu überarbeitete Adressleiste, neue HTML 5 Tags, neue Entwicklerwerkzeuge, und vieles mehr).

Langsam wird es interessant!

Hier der Download-Link: www.google.com/intl/en/landing/chrome/beta/

Die neuen Themes können hier heruntergeaden werden.

Mozilla - Weave Sync - für Firefox

Mit Weave Sync können Firefox-Anwender alle Daten, d.h. alle Einstellungen, Bookmarks, Metadaten, geöffnete Tabs, ... des Firefox-Browsers mit einem Mozilla-Server so synchronisieren, dass auf anderen Rechners Firefox die identischen Daten hat. Ein geniales Feature für Internet Power-Surfer, die es satt haben, auf unterschiedlichen Computern unterschiedliche Einstellungen und Daten Des Firefox-Browsers vorfinden.

Bei der Synchronisation werden die Daten, die an den Mozilla.-Server übermittelt werden, verschlüsselt.

Weave Sync ist noch in der Entwicklung, aber bereits sehr stabil und auch schnell. Man benötigt den Firefox in der Version 3.5+.

Unter folgenden Adresse kann man mehr erfahren und Weave Sync herunterladen:

http://labs.mozilla.com/2009/07/weave-0-5-released/

Mittwoch, 5. August 2009

Google Wonder Wheel

Wieder mal eine neue Google-Funktion in der Google-Suchmaschine. Derzeit leider nur auf der amerikanischen Google-Seite (google.com) zu sehen. Gibt man dort einen Suchbegriff ein, so kann man über "show options" erweiterte Google Such-Optionen einblenden. Die Option "wonder wheel" öffnet eine Art MindMap rund um den eingegebenen Suchbegriff. Es werden weitere Kategorien (zielgerichtet) zum Suchbegriff optisch angezeigt, mit denen man den Suchbegriff weiter eingrenzen kann.
Ich finde, eine tolle Funktion. Mal gespannt, wann Google "Wonder Wheel" komplett frei gibt.


Folgende Abbildung zeigt Google Wonder Wheel bei einem eingetragenen Suchbegriff.



Infos unter www.googlewonderwheel.com/

Freitag, 10. Juli 2009

Chrome OS - neues Betriebssystem von Google angekündigt

Unglaublich, jetzt greift Google Microsoft und Co. mit einem eigenem Betriebssystem namens Chrome OS an.

Googles Chrome OS ist eine weitere Linux-Distribution und soll erst mal auf Netbooks mit x86- und ARM-Prozessoren laufen. Dafür konnte Google die Unternehmen Acer, Asus, Hewlett-Packard und Lenovo für sich gewinnen.

Voraussichtliches Auslieferdatum: Zweites Halbjahr 2010

Ich bin gespannt, wie Google sich in diesem heiß umkämpften Markt behaupten wird, zumal Chrome OS komplett auf Web-Applikationen setzt.

Infos zu Chrome OS im Google Blog unter http://googleblog.blogspot.com/2009/07/introducing-google-chrome-os.html

Samstag, 4. Juli 2009

Kurzmeldungen von BURGARDsoft nun auch im Twitter

BURGARDsoft nutzt ab sofort die geniale Kommunikations-Plattform Twitter für aktuelle Kurzinfos zu den Themen:

  • Softwareentwicklung
  • Webprogrammierung und Webdesign
  • Wirtschaft
  • Digitale Dentalfotografie



Werden Sie Follower und verfolgen Sie unsere aktuellen Kurzinformationen.

Montag, 15. Juni 2009

Rechtssichere E-Mail Archivierung

Für Unternehmen gilt:
  • E-Mails sind mit Firmenimpressum zu versehen und somit dem herkömmlichen Geschäftsbrief gleichgestellt.
  • E-Mails in revisionssicherer Form, also grundsätzlich vertraulich, unveränderbar und jederzeit verfügbar, aufbewahrt werden.
Die E-Mails eines Unternehmens müssen eine bestimmte Zeit sicher aufbewahrt werden:
  • Als "Handelsbrief" müssen die E-Mails sechs Jahre aufbewahrt bleiben (Aufbewahrungspflicht des Handelsgesetzbuchs).
  • Aus Steuerrelevanz-Gründen müssen E-Mails zehn Jahre aufbewahrt bleiben. Hierfür gelten die Grundsätze zum Datenzugriff und zur Prüfbarkeit digitaler Unterlagen (GdPDU), die seit 2002 dem Finanzamt Prüfungsrechte einräumen. Verstöße gegen Handelsgesetzbuch (HGB), Abgabenordnung (AO) und GoBS/GDPdU können mit Zwangsgeld, Schätzung und dem Verlust von Steuervorteilstatbeständen sanktioniert werden.
Eine Archivierung der E-Mails auf CD/DVD reicht nicht aus, denn mit dieser Methode erfüllen Sie nicht die gesetzlichen Vorgaben hinsichtlich der Voraussetzungen für die Archivierung.

Der VOI (Verband Organisations- und Informationssysteme) hat „Zehn goldene Regeln“ zur revisionssicheren elektronischen E-Mail Archivierung erstellt:
  1. Jedes Dokument muss nach Maßgabe der rechtlichen und organisationsinternen Anforderungen ordnungsgemäß aufbewahrt werden
    Dieser Merksatz beschreibt das übergreifende Ziel jeder Archivierung: die verlässliche und rechts-konforme Aufbewahrung von Dokumenten in geregelter Weise. Er betont, dass die konkrete Ausgestaltung einer Archivierungslösung immer auch von den speziellen Anforderungen der jeweiligen Einsatzumgebung abhängt. Diese Anforderungen ergeben sich aus gesetzlichen und sonsti-gen rechtlichen Vorschriften wie auch aus den Regeln, die sich der Betreiber selbst gegeben hat.
  2. Die Archivierung hat vollständig zu erfolgen – kein Dokument darf auf dem Weg ins Archiv oder im Archiv selbst verloren gehen
    Dieser Merksatz zielt darauf ab, dass alle benötigten Dokumente vollständig erfasst und im Archiv abgelegt werden müssen. Nur so können gesetzliche Dokumentationsanforderungen erfüllt und Vorgänge später lückenlos nachvollzogen werden.
  3. Jedes Dokument ist zum organisatorisch frühestmöglichen Zeitpunkt zu archivieren
    Dieser Merksatz entspricht zum einen dem Prinzip der zeitnahen Verarbeitung und Ablage von Dokumenten. Zum andern gewährleistet ein elektronisches Archivsystem die Vollständigkeit, Integrität und Verfügbarkeit der Dokumente in der Regel auf einem deutlich höheren Sicherheitsniveau im Vergleich zu den anderen Prozessschritten der Dokumentenerfassung und -bearbeitung. Daher empfiehlt sich eine möglichst frühe Archivierung.
  4. Jedes Dokument muss mit seinem Original übereinstimmen und unverän-derbar archiviert werden
    Dieser Merksatz spiegelt die Forderung wider, dass ein archiviertes Dokument dem Original zu jedem Zeitpunkt in beweissicherer Art entsprechen muss. Je nach Dokumentenart und Einsatzzweck kann es sich dabei um eine inhaltliche Identität oder aber um eine bildliche Übereinstimmung mit einem Papieroriginal oder einem elektronischen Originaldokument handeln.
  5. Jedes Dokument darf nur von entsprechend berechtigten Benutzern eingesehen werden
    Dieser Merksatz dient dem Schutz vertraulicher Informationen (Geschäftsgeheimnisse) sowie der Einhaltung der Vorschriften zum Schutz personenbezogener Daten (Datenschutz). Zu diesem Zweck ist ein entsprechendes Berechtigungskonzept umzusetzen.
  6. Jedes Dokument muss in angemessener Zeit wiedergefunden und reprodu-ziert werden können
    Dieser Merksatz bezieht sich auf das Verfügbarmachen archivierter Dokumente in angemessener Zeit. Die maximal tolerierbare Zeit für Suche und Reproduktion leitet sich sowohl aus dem jeweiligen Stand der Informationstechnologie ab, als auch aus dem Kontext, in dem das Dokument bereitgestellt werden soll.
  7. Jedes Dokument darf frühestens nach Ablauf seiner Aufbewahrungsfrist vernichtet, d.h. aus dem Archiv gelöscht werden
    Dieser Merksatz fordert die Verfügbarkeit der Dokumente während des gesamten Aufbewahrungszeitraums. Der tatsächliche Zeitpunkt der Löschung abgelaufener Dokumente ergibt sich dann aus rechtlichen Vorschriften (wie z.B. Datenschutz) und aus technisch-organisatorischen Erwägungen (Minimierung des Aufwands).
  8. Jede ändernde Aktion im elektronischen Archivsystem muss für Berechtigte nachvollziehbar protokolliert werden
    Dieser Merksatz entspricht dem „Radierverbot“ in der Buchführung. Er fordert, dass nachträgliche Änderungen erkennbar sind und dass der ursprüngliche Zustand während der gesamten Aufbewahrungszeit ermittelt werden kann.
  9. Das gesamte organisatorische und technische Verfahren der Archivierung kann von einem sachverständigen Dritten jederzeit geprüft werden
    Dieser Merksatz zielt auf den Nachweis, dass die Archivierungslösung beim jeweiligen Betreiber tatsächlich im Sinne all dieser Merksätze im Einsatz ist. Für diesen Nachweis ist einerseits eine Verfahrensdokumentation unverzichtbar, andererseits muss stets der ordnungsmäßig laufende Betrieb überprüfbar sein (z.B. anhand von Systemprotokollen).
  10. Bei allen Migrationen und Änderungen am Archivsystem muss die Einhaltung aller zuvor aufgeführten Grundsätze sichergestellt sein
    Dieser Merksatz resultiert daraus, dass die Innovationszyklen, der im Archivsystem eingesetzten Hard- und Software, meist sehr viel kürzer sind als die Aufbewahrungszeiten der Dokumente. Während der Aufbewahrungszeit kommt es also praktisch immer zu Änderungen am Archivsystem (vom Austausch einzelner Geräte bis hin zur Migration des kompletten Archivbestands in ein voll-kommen anderes technisches System). Bei derartigen Migrationsmaßnahmen müssen sämtliche aufgeführten Grundsätze beachtet werden. Insbesondere sind die Änderungen und Maßnahmen der Migration sorgfältig zu dokumentieren, so dass deren Ordnungsmäßigkeit während der Aufbewahrungsfrist der migrierten Dokumente überprüfbar ist.

Interessante Links zum Thema E-Mail Archivierung:

Rechtssichere E-Mail Archivierung
Der sichere Umgang mit E-Mails

FAQ E-Mail Archivierung

www.emailarchiv.biz/
www.softrust.com/


Software für die E-Mail Archivierung:

Marktübersicht www.softrust.com/emailarchivierung.htm
MailStore www.mailstore.com/de/
MozBackup mozbackup.jasnapaka.com/de/

Freitag, 3. April 2009

Barrierefreie Websites

Ob alt oder jung, behindert oder nicht behindert, das Medium Internet ist für fast jeden Menschen mit das wichtigste Kommunikationsmittel geworden. Aber gerade die älteren und behinderten Mitbürger können die Informationen auf vielen Websites nicht wahrnehmen. Die Websites sind schlichtweg dafür überhaupt nicht ausgelegt. Ich bin der Meinung, dass die Anbieter von Websites diesen Notstand unbedingt ändern sollten, denn die Anzahl von behinderten Menschen ist sehr groß und es sollte doch jeder, also wirklich jeder, an dieser Art von Kommunikation teilnehmen können.

Was bedeutet nun barrierefreie Websites?
Barrierefreie Websites sind dementsprechend so ausgelegt, dass die Inhalte und Interaktionen für (möglichst) alle Benutzer bzw. Benutzergruppen und Endgeräte zugänglich sind.

Das klingt logisch und einfach, aber ist es überhaupt nicht. Die Entwicklung barrierefreier Websites ist alles Andere als trivial. Wenn man sich nur überlegt,
  • wie auch ein Blinder den Inhalt einer Webseite lesen soll.
  • Wie kann ein Farbenblinder ohne Mühe farblich gestaltete Websites lesen?
  • Wie können ältere Mitbürger mit eingeschränktem Sehvermögen den Webinhalt ohne Probleme lesen?
  • Was kann für Gehörlose Menschen getan werden, wenn ein Video in die Website integriert ist?
  • Was kann für motorisch behinderte Menschen getan werden?
Eine Website, die all die unterschiedlichen Einschränkungen bei behinderten Menschen berücksichtigt und doch für alle zugänglich ist, muss auch barrierefrei (d.h. ohne Barrieren) entwickelt werden. Hierfür gelten folgende Anforderungen:
  • Design bzw. Layout und Inhalt müssen getrennt sein
  • das Layout muss skalierbar sein (Anpassung an die Größe des Browserfensters)
  • die Website muss gut strukturiert sein
  • die Schriftgröße muss veränderbar sein
  • die Farben müssen richtig gewählt werden
  • der Kontrast muss ausreichend sein
  • es dürfen keine Grafiken mit integrierter Schrift verwendet werden
  • es dürfen keine Grafiken mit transparentem Hintergrund verwendet werden
  • der Textinhalt muss barrierefrei sein (z.B. Abkürzungen müssen korrekt ausgezeichnet sein, usw.)
  • downloadbare PDF-Dokumente müssen für alle zugänglich sein
Wer regelt denn nun die Barrierefreiheit im Web? Gibt es ein Gesetz? Gibt es Prüfmöglichkeiten?

Die drei Fragen können eindeutig mit ja beantwortet werden!

Die BITV (Barrierefreie Informationstechnik-Verordnung) ist eine Verordnung zum Behindertengleichstellungsgesetz. Sie regelt die Umsetzung von § 11 BGG zur Barrierefreien Informationstechnik.

Beispiel
Öffentliche Einrichtungen sind verpflichtet, ihre Dienstleistungen auch behinderten Menschen zugänglich zu machen. Hier finden Sie Informationen zu den gesetzlichen Grundlagen.

Fazit
Das Inhaltsangebot von Websites sollte für alle Menschen, die das Internet nutzen, zugänglich gemacht werden. Es sollte nicht nur das Design im Vordergrund stehen, sondern auch die Technik für barrierefreie Webseiten.

Links zum Thema barrierefreie Websites
Gesetz zur Gleichstellung behinderter Menschen (Behindertengleichstellungsgesetz - BGG)

BURGARDsoft erstellt Ihnen barrierefreie Webauftritte. Informieren Sie sich bei uns!
www.burgardsoft.de/produkte/webdesign.htm oder www.webandtrading.de

Montag, 23. Februar 2009

Open Source Trendstudie

Die Open Source Trendstudie von "heise open" und "Wilken GmbH" kann ab sofort auf der heise Website abgerufen werden. An der Umfrage waren 3500 Personen. 30 Prozent der befragten Personen sind in kleinen Unternehmen mit bis zu 10 Mitarbeitern beschäftigt. 51 Prozent arbeiten in mittealständischen Unternehmen mit über 500 Beschäftigten.
Fragen wie:
  • Welche Rolle spielt Open-Source-Software (OSS) in Unternehmen und Verwaltungen in Deutschland?
  • Wie zufrieden sind Unternehmensanwender mit OSS?
  • Was versprechen sich Unternehmensanwender von Open Source? Wo erleben sie Probleme?
  • Inwieweit wird externer Support in Anspruch genommen?
  • Welche Open-Source-Software wird eingesetzt?
waren zu beantworten. Die Trendstudie kann unter folgender Internet-Adresse abgerufen werden:

www.heise.de/open/Trendstudie-Open-Source--/artikel/126682

Viel Spaß beim Lesen!

Donnerstag, 15. Januar 2009

Neue Bedrohung im Internet: Click-Jacking

Click-Jacking ist eine neue Angriffsmöglichkeit im Internet

Bei Click-Jacking oder auch UI-Redressing wird über die eigentliche Webseite eine Art "unsichtbare Folie" gelegt, die der Besucher der Webseite natürlich nicht sieht. Wenn nun der Besucher irgendwelche Aktionen tätigt, könnte z.B. schädliche Software herunter geladen werden oder es könnte ein Anmelde-Formular unsichtbar überlagert werden, so dass die geheimen Anmeldedaten nun zum Angreifer gesendet werden.
Der Schaden con Click-Jacking könnte somit unglaublichen Schaden anrichten.

Lösung für den Firefox-Browser
DieFirefox-Erweiterung NoScript (kostenfrei) kann in der aktuellen Version verdeckte aktive Inhalte einer Website ausfindig machen und böswillige Aktionen sperren.
Die als "ClearClick" bezeichnete neue Funktion soll vor Clickjacking-Angriffen schützen.